IMPLANTOLOGIE

Was ist Zahnimplantologie?

Die Implantologie ist ein Zweig der Zahnmedizin, bei dem fehlende Zähne durch künstliche Wurzeln ersetzt werden, die in den Knochen eingeführt werden.

Implantate können einzelne Zähne (Krone auf Implantat), Zahngruppen (Kronen auf Implantaten) ersetzen oder auch als Unterstützung für eine Prothese dienen. Die Zahnimplantologie stellt heute eine vorhersehbare und zuverlässige therapeutische Lösung im Zeitverlauf dar, die sehr erfolgreich ist.

Woraus besteht ein Zahnimplantat?

Die weltweit am häufigsten verwendeten Implantate bestehen heutzutage aus Titan.

Titan ist ein bio-inertes Metall, das im Kontakt mit dem Knochen keine Abstoßungsreaktion hervorruft, da es keine Proteine enthält und auch keine Immunreaktion auslöst. Darüber hinaus verursacht Titan keine Reaktionen von Fremdkörpern, da es eine direkte und stabile Verbindung zum Knochengewebe herstellen kann, die sogenannte Osseointegration.

Sind Zahnimplantate zu 100% erfolgreich?

Obwohl Titan ein außergewöhnliches Material ist, kann es vorkommen, dass bei den Implantaten aus bis heute noch nicht vollständig bekannten Gründen in einem Prozentsatz von weniger als 5% ein Fehler im Integrationsprozess der künstlichen Struktur in organischen Knochengeweben auftreten kann. Oft ist es jedoch nach dem Entfernen eines Implantats an derselben Stelle möglich, ein Neues einzusetzen.

Sind Transplantation und Implantation dasselbe?

Das Knochentransplantat, das von Patienten üblicherweise als „Knochentransplantation“ bezeichnet wird, ist eine Operation, die durchgeführt wird, um die Menge an Knochen zu erhöhen, die auf der Höhe einer oder mehrerer Stellen der Zahnbögen vorhanden ist. Diese Operation wird normalerwise durchgeführt, um eine oder mehrere Titanimplantate einzuführen, die dann die künstlichen Zähne stützen.

Das Implantat hingegen ist die künstliche Wurzel, die zur Unterstützung der künstlichen Kronen dient.